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BAD BLOOD
Was die sechsköpfige Familie um Dr. Oliveira Monteiro in den entlegenen Bergwäldern des erzkatholischen Dorfes und rund um ihr verlebtes Gemäuer findet, lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben. Kaum sind Mutter Lena, der halbwüchsige Ricardo, Schwester Dulce mit Baby und der älteste Sohn Rui aus Lissabon zugezogen, legt sich ein Schleier des Unheimlichen über sie und das verwilderte Grundstück. Dem Stress der Stadt wollte der wohlhabende Architekt mit seinen Liebsten entfliehen, doch so richtig wohl fühlt sich keiner von ihnen in der von Aberglauben fast besessenen Gemeinde aus einfachen Bauern. Einzig der Pfarrer scheint am Kontakt mit den Neulingen interessiert und avanciert bald zum regelmäßigen Gast und Gesprächspartner vor allem für Ehefrau Lena. Doch die Debatten am Familientisch über Glauben, Moral, den Teufel und seinen Exorzismus, werden zunehmend hitziger. Fast unmerklich ist etwas passiert; scheint sich die Familie in bedrohlicher Weise voneinander entfernt zu haben. Vor allem die Söhne, der erwachsene Rui und der jüngere Ricardo verändern sich, geraten völlig aus der Kontrolle… When a character in this Portuguese myth-vs-rationality-suspense-thriller says “people get used to everything”, it refers to the strange events, which occur around the old decayed house in a small bucolic village far from Lisbon. The saying also relates to moral guilt, to which the whole family is linked. The look, story and characters of Tiago Guedes’ and Frederico Serra’s first feature are so true-to-life that the bizarre, the wrong and the horror seem very plausible and threatening.
BAD BLOOD COISA RUIM Portugal 2005, ca 100 min, portugiesische OmeU, Deutsche Premiere REGIE DARSTELLER DREHBUCH PRODUZENT WELTVERTRIEB |
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