|
Spätestens seit MAD MAX ist wohl zweifellos bewiesen,
daß man down under etwas vom Filmemachen versteht. Stars wie Nicole
Kidman, Russell Crowe oder Hugo Weaving zeigen, daß sich der fünfte
Kontinent auch nicht hinter seinen Schauspielern verstecken muß.
Ein neues, vielversprechendes Talent kann nun in TWO HANDS, dem überzeugenden
Debüt von Gregor Jordan, bewundert werden: Heath Ledger (demnächst
an der Seite von Mel Gibson im neuen Emmerich Blockbuster THE PATRIOT).
Gerade mal 19 Jahre alt, trägt er diesen wüsten Mix aus Thriller,
schwarzer Komödie, Fantasy und Teen-Pic mit der Lässigkeit eines
alten Leinwand-Routiniers.
Der Plot ist ebenso einfach wie effektiv: Jimmy, der etwas unterbelichtete
Türsteher eines Strip-Clubs in Sydney, wittert das große Geld,
als er für den skrupellosen Pando (herrlich fies: Bryan Brown) ein
Bündel Bares übergeben soll. Natürlich vermasselt er den
Job, was zur Folge hat, daß er nun auf die Abschußliste seines
zwielichten Karrierehelfers gerät. Nicht genug, trifft Beau Jimmy
auch noch auf die mögliche Liebe seines Lebens...
Die twist- und temporeiche Gangstergeschichte mit maximal zündendem
Humor und abgrundtiefer Morbidität (auch Kiddies sind hier weder
unschuldig noch vor einem plötzlichen Tod sicher), angereichert mit
einem Schuß Horror, begeisterte beim diesjährigen Sundance
Filmfest Kritik und Publikum gleichermaßen.
With its sophisticated meshing of gangster, horror, and deadpan
comedy, TWO HANDS is giddy with invention, style, and brazen raw talent.
SUNDANCE FILM FESTIVAL
|