USA 2017 / 105 min / englische OV

KUSO

WAS ZUR HÖLLE IST DAS DENN !?!?!?!?! Nehmt Ekel-Grotesken wie FEED, THE GREASY STRANGLER oder THE EYES OF MY MOTHER als Messlatte, potenziert sie miteinander und ihr seid noch nicht einmal nah dran an dem Kaleidoskop des Irrsinns von KUSO! Noch bevor die eine Sequenz verdaut ist, überfordert schon die nächste und kein Programmtext der Welt kann euch darauf vorbereiten.

 

Ein paar willkürlich herausgegriffene Highlights: Ein Mann mit Busenphobie. Freischwimmende Brathendl als Masturbationsvorlage. Ein Kopf in der Toilettenschüssel schwärmt von seiner Vergewaltigung. Eine Gummipuppenarzthelferin. Eine Frau verspeist ihr Baby. Eine andere raucht ihre Totgeburt. Könnt ihr noch?

 

Als Bindeglieder fungieren die ultraskurrilsten Animationen seit Monty Python, literweise Körpersekrete, akustikstarke Flatulenzen und TV-Bildschirme. Die stehen, hängen und kleben irgendwie überall, gern auch mal als Kopf zweier Fernsehjunkies, und zeigen Horrornews, Hip Hop Clips und verstörende Telefonsexspots. Falls ihr meint, mit dem Einsetzen des Vorspanns hättet ihrs überstanden – falsch gedacht.

 

Sprengt KUSO Grenzen? Nein. Dafür müsste KUSO Grenzen überhaupt erst kennen! KUSO ist die hypersurrealste filmische Mutprobe, die jemals auf dem Fantasy Filmfest lief. Das will bei 31 Jahren Festivalgeschichte schon einiges heißen! Ist das nun eine Warnung? Absolut. Denn KUSO traumatisiert.

 

 

NASTY

 

MINDFUCK

 

 


CREDITS

REGIE

Flying Lotus

DARSTELLER

Anders Holm, George S. Clinton, Tim Heidecker, Bob Heslip, Hannibal Buress

DREHBUCH

David Firth, Flying Lotus

PRODUZENT

Eddie Alcazar

DISTRIBUTION

Shudder

Screenings

MÜNCHEN – 10 Sep / 22.15 Uhr
HAMBURG – 16 Sep / 22.45 Uhr
STUTTGART – 16 Sep / 22.45 Uhr
BERLIN – 16 Sep / 23.00 Uhr
FRANKFURT – 16 Sep / 22.45 Uhr
KÖLN – 29 Sep / 22.45 Uhr
NÜRNBERG – 29 Sep / 22.30 Uhr